Was kostet eine Website in Österreich?
Eine der häufigsten Fragen von Betriebsinhabern lautet: „Was zahle ich für eine gute Website?” Wer sich Angebote holt, erlebt schnell eine Achterbahn — der eine sagt 500 €, der nächste 3.500 €, ein Dritter 8.000 €. Alle für „eine Website”.
Dieser Artikel erklärt ehrlich, was eine Firmenwebsite in Österreich wirklich kostet, warum die Spannweite so groß ist, und wie Sie erkennen, ob ein Angebot fair ist.
Kurze Antwort
Eine professionelle Firmenwebsite in Österreich kostet zwischen 800 € und 5.000 € einmalig, plus 10 bis 30 € monatlich laufend.
Der genaue Preis hängt vom Umfang ab:
- Ein einfacher Onepager für einen Elektriker: rund 800–1.200 €
- Eine mittlere Firmenwebsite mit sechs Seiten, Kontaktformular und Admin-Panel: 1.500–2.500 €
- Eine größere Website mit Buchungssystem, Team-Bereich oder Blog: 2.500–4.500 €
- Onlineshops beginnen bei etwa 3.000 € und gehen nach oben offen
Warum das so unterschiedlich ist, worauf Sie achten sollten und was für Ihren konkreten Fall Sinn ergibt — dazu jetzt der Reihe nach.
Warum die Preise so unterschiedlich sind
„Website” ist kein standardisiertes Produkt. Es ist wie bei „Auto” — vom Gebrauchten für 3.000 € bis zum Neuwagen für 60.000 € ist alles dabei. Der Preis hängt davon ab, was drinsteckt.
Bei Websites gibt es drei Grundfaktoren:
Wer baut sie?
- Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): Sie machen alles selbst. Erstellungskosten: 0 €. Ihre Zeit: viel.
- Freelancer oder kleine Agentur: mittleres Budget, meist 800 bis 3.500 €.
- Große Werbeagentur: höheres Budget, meist ab 3.500 € aufwärts — oft deutlich mehr.
Wie individuell ist sie?
- Template mit Ihren Texten befüllt: günstig, aber austauschbar.
- Individuell gestaltet, passt zu Ihrem Betrieb: mittel.
- Custom-Design mit Animationen und speziellen Funktionen: teuer.
Wie viel steckt drin?
- Nur Informationen zeigen: günstig.
- Kontaktformular, Google Maps, Bildergalerie: mittel.
- Online-Terminbuchung, Kundenbereich, Shop: teuer.
Die Spanne von 500 bis 10.000 € ist also keine Willkür, sondern spiegelt genau diese Kombinationen wider.
Welche Faktoren den Preis beeinflussen
Konkret sind es diese acht Punkte:
1. Anzahl der Seiten. Ein Onepager ist günstiger als eine Website mit fünf oder zehn Unterseiten. Jede Seite braucht Konzept, Design und Texte.
2. Design. Baukasten-Templates: 0–200 €. Individuelles Design: 500–2.000 € zusätzlich. Der Unterschied ist sichtbar — Baukasten-Sites sehen aus wie tausend andere.
3. Funktionen. Ein einfaches Kontaktformular ist praktisch immer inklusive. Ein Rechner, ein Login-Bereich, eine Online-Terminbuchung oder ein Shop kosten zwischen 200 und 3.000 € extra pro Funktion.
4. Admin-Panel. Ob Sie später selbst Texte, Bilder und Preise ändern können, ist eine Grundsatzentscheidung. Ein einfaches Admin-Panel kostet in der Erstellung etwa 200 €, spart Ihnen langfristig aber hunderte Euro pro Jahr.
5. Texte. Wenn Sie die Texte selbst liefern: kein Extraposten. Wenn der Anbieter texten soll: 40–100 € pro Seite, oder pauschal 300–800 € für eine kleine Website.
6. Bilder. Eigene Fotos: kostenlos. Stock-Fotos: rund 15 € pro Bild. Foto-Session vor Ort: 300–800 € pro Halbtag.
7. Google-Optimierung. Grund-SEO (Meta-Tags, saubere Struktur, Ladezeit) sollte bei jedem seriösen Anbieter im Grundpreis enthalten sein. Erweiterte SEO (Keyword-Recherche, Content-Strategie) kostet 500–3.000 € einmalig oder monatlich als Betreuung.
8. Rechtliches. Impressum und Datenschutz sind meist inklusive oder ~100 € Aufpreis. Bei komplexen Fällen (Shop, umfangreiche Datenverarbeitung) sollten Sie zusätzlich einen Anwalt fragen — 200–500 € einmalig.
Onepager oder Firmenwebsite — was ist besser?
Der Onepager ist eine einzige lange Seite, die man scrollt. Die Firmenwebsite hat mehrere Unterseiten mit Menü.
Onepager passt gut für:
- Einzelunternehmer mit einer klaren Kernleistung
- Selbstständige, die vor allem „gefunden werden” wollen
- Betriebe ohne komplexes Angebot (z. B. Handwerker mit einem Gewerk)
- Landing-Pages für ein einzelnes Produkt
Vorteile: günstiger (800–1.500 €), schnell fertig, einfach zu bedienen. Nachteile: wenig Platz für Content, weniger SEO-Reichweite (Google mag mehrere Seiten mit unterschiedlichen Themen), wirkt bei größeren Betrieben schnell „zu klein”.
Firmenwebsite passt gut für:
- Betriebe mit mehreren Leistungen
- Alle, die auch mit informativem Content Kunden gewinnen wollen
- Größere Handwerksbetriebe, Restaurants mit Karte, Ärzte mit Teamvorstellung
- Alle, die perspektivisch wachsen wollen
Vorteile: deutlich mehr SEO-Chancen, wirkt professioneller, skalierbar. Nachteile: teurer (1.500–3.500 €), Erstellung dauert länger.
Faustregel: Wenn Ihr Betrieb mehr als drei Mitarbeiter hat oder mehr als drei klar unterscheidbare Leistungen anbietet, lohnt sich eine Firmenwebsite.
Baukasten oder individuelle Website?
Diese Entscheidung ist grundlegender als die vorherige.
Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Sie bauen die Website selbst aus vorgefertigten Bausteinen. Keine Erstellungskosten. Sie zahlen nur monatlich für den Baukasten — meist 15–30 € pro Monat, im Jahr also 180–360 €.
Vorteile: Sie starten sofort, kein Angebotsverfahren, volle Kontrolle über den Inhalt.
Nachteile:
- Sie brauchen 30–100 Stunden Ihrer Zeit für Design und Content
- Das Ergebnis sieht aus wie viele andere Baukasten-Websites → Vertrauensverlust bei Kunden
- Ladezeit ist meist mittelmäßig, was dem Google-Ranking schadet
- Sie stecken beim Anbieter fest. Nach zwei Jahren umziehen bedeutet: alles neu bauen
- Sie zahlen ewig weiter. Nach fünf Jahren haben Sie 1.000 bis 1.800 € allein an Baukasten-Miete bezahlt
Individuelle Website
Sie zahlen einmalig für die Erstellung — 800 bis 5.000 € — plus geringe monatliche Kosten für Hosting und Domain (10–20 €).
Vorteile: individuelles Design, gehört Ihnen, kein Vendor-Lock-in, meist schnellere Ladezeit, besser für Google.
Nachteile: höhere Anfangsinvestition, Sie müssen einen Anbieter finden, Umsetzung dauert 2–4 Wochen.
Rechnen wir vor: Baukasten für 25 €/Monat = 300 €/Jahr. Nach vier Jahren haben Sie 1.200 € gezahlt. Für dieses Geld hätten Sie eine kleine individuelle Website bekommen — die Ihnen gehört, ohne monatliche Baukasten-Miete.
Faustregel: Wenn Sie länger als zwei Jahre online bleiben, ist die individuelle Website meist günstiger UND besser.
Welche laufenden Kosten entstehen?
Das vergessen viele beim Vergleich. Die Erstellung ist einmalig, aber danach läuft’s weiter:
| Position | Typische Kosten | Wer zahlt |
|---|---|---|
| Hosting | 3–10 €/Monat | Sie oder Ihr Anbieter |
| Domain (.at, .com) | 10–20 €/Jahr | Sie direkt |
| SSL-Zertifikat | oft kostenlos | inklusive im Hosting |
| Wartung + Updates | 0–50 €/Monat | je nach Vereinbarung |
| Pflege (Text-/Bildänderungen) | 20–80 €/Monat oder Stundensatz | Sie oder Anbieter |
| SEO-Betreuung (optional) | 200–800 €/Monat | Sie oder SEO-Agentur |
Realistisches Beispiel für eine kleine Firmenwebsite:
- Hosting + Domain: 15 €/Monat = 180 €/Jahr
- Kleine Änderungen einmal im Jahr: ~100 €
- Gesamt: rund 280 €/Jahr laufend
Mit Pflege-Paket (unbegrenzt kleine Änderungen inklusive):
- Hosting + Domain: 180 €/Jahr
- Pflege-Paket: 25 €/Monat = 300 €/Jahr
- Gesamt: rund 480 €/Jahr laufend
Was kostet eine gute Firmenwebsite realistisch?
Die ehrlichste Übersicht, die man geben kann — basierend auf österreichischen Marktpreisen 2026:
| Website-Typ | Umfang | Einmalig | Laufend/Jahr |
|---|---|---|---|
| Onepager | 1 lange Seite + Kontaktformular | 800–1.200 € | 180–300 € |
| Kleine Firmenwebsite | 4–5 Seiten, Formular, Karte | 1.200–2.000 € | 200–400 € |
| Mittlere Website | 6–10 Seiten, Team, Referenzen, Blog | 2.000–3.500 € | 300–600 € |
| Große Website | mit Buchungssystem, Login, Mehrsprachig | 3.500–7.000 € | 400–1.000 € |
| Onlineshop | Produkt-Katalog + Bezahlung | 3.000–15.000 €+ | 600–2.000 € |
Diese Preise gelten für individuelle Websites von einem Freelancer oder einer kleinen Agentur in Österreich. Bei großen Werbeagenturen in Wien, Linz oder Graz sind die Preise oft doppelt so hoch, weil dort Overhead reinfließt (Miete, Verkäufer, Projektleiter, Design-Direktor).
Vier reale Beispiele aus der Praxis
Konkrete Fälle machen es greifbarer. Das hier sind typische Kalkulationen:
1. Der Elektriker aus einem Vorort
Peter ist Elektriker mit einem Mitarbeiter. Er bietet Notdienste und kleinere Installationen. Wichtig ist ihm: schnell erreichbar sein, Telefonnummer prominent, Notdienst-Info klar.
Beste Wahl: Onepager
- 1 Seite mit: kurze Vorstellung, 4–5 Leistungen, Kontaktformular, Google Maps, Notdienst-Nummer
- Einmalig: ca. 900 €
- Laufend: ~200 €/Jahr
Warum nicht mehr? Peters Kunden googeln „Elektriker Notdienst 3100”. Die finden ihn auch mit einem Onepager auf der ersten Seite. Eine große Website würde für ihn nichts bringen.
2. Der Friseursalon in einer Kleinstadt
Sarah führt einen Salon mit vier Mitarbeiterinnen. Kunden wollen Öffnungszeiten sehen, Preise vergleichen und online Termine buchen können.
Beste Wahl: Mittlere Firmenwebsite mit Terminbuchung
- 6 Seiten: Start, Über uns, Team, Preise, Galerie, Kontakt
- Online-Terminbuchung (Cal.com Integration)
- Einmalig: ca. 2.200 €
- Laufend: ~350 €/Jahr
Warum nicht Baukasten? Sarah wäre 30 Stunden mit dem Aufbau beschäftigt — Zeit, in der sie Kundinnen frisieren könnte. Der Verlust: locker 3.000 € entgangenes Einkommen. Die Terminbuchung will sie zudem funktionierend haben, nicht selbst zusammenbauen.
3. Das Restaurant mit Terrasse
Familie Huber hat ein kleines Wirtshaus mit 40 Sitzplätzen. Sie wollen Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierungsformular und Fotos zeigen.
Beste Wahl: Kleine Firmenwebsite
- 5 Seiten: Start, Speisekarte, Über uns, Reservierung, Kontakt
- Google Maps eingebunden (mit Consent-Banner, weil Cookies)
- Speisekarte als Text auf der Seite (nicht nur als PDF — Google indexiert PDFs schlecht)
- Einmalig: ca. 1.800 €
- Laufend: ~350 €/Jahr
Was hier oft schiefgeht: Viele Restaurants haben eine schöne Website, aber die Speisekarte ist NUR ein PDF. Wer nach „Wiener Schnitzel Melk” sucht, findet dann die Konkurrenz statt Hubers.
4. Der Installateurmeister mit fünf Mitarbeitern
Michael führt einen wachsenden Installations- und Heizungsbetrieb. Er will neben Privatkunden auch Bauträger und Immobilienverwaltungen ansprechen. Braucht Referenzenseite, Team-Bereich, mehrere Leistungsseiten.
Beste Wahl: Mittlere Website mit strukturiertem Aufbau
- 10 Seiten: Start, Leistungen (Übersicht + 4 Unterseiten), Team, Referenzen, Karriere, Notdienst, Kontakt
- Bildergalerie „Vorher/Nachher”
- Einmalig: ca. 3.200 €
- Laufend: ~500 €/Jahr
Was Michaels Website wertvoll macht: Die klaren Leistungsseiten ranken bei Google für jede einzelne Suche — „Heizungsservice Krems”, „Neue Badinstallation Niederösterreich”, „Notdienst Installateur St. Pölten”. Statt einer Seite hat er zehn Türen, durch die Kunden reinkommen.
Für wen reicht eine günstige Website?
Ehrlich gesagt: für mehr Leute als die Werbung Ihnen weismachen will.
Eine Website unter 1.000 € reicht, wenn:
- Sie ein Ein-Mann-Betrieb sind mit einer klaren Kernleistung
- Ihre Kunden Sie hauptsächlich über Empfehlung finden und nur „checken”, ob es Sie gibt
- Sie keine komplexen Funktionen brauchen (Buchung, Login, Shop)
- Sie langfristig planen, aber jetzt gerade wenig Budget haben
Ein guter, sauber gemachter Onepager schadet niemandem. Er ist besser als gar keine Website. Und er ist besser als eine mit tausenden Fehlern durchsetzte Bastellösung.
Wann lohnt sich eine professionelle Website?
Umgekehrt lohnt sich eine höhere Investition, wenn:
- Ihr Betrieb mehr als drei Mitarbeiter hat und Sie das zeigen wollen
- Sie mehrere Leistungen anbieten, die eigene Unterseiten verdienen
- Sie über Google organisch Kunden gewinnen wollen (dann brauchen Sie mehr Content)
- Sie Vertrauen aufbauen müssen (Ärzte, Anwälte, Steuerberater, teurere Handwerksleistungen)
- Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen, die erklärungsbedürftig ist
- Sie planen, in den nächsten Jahren zu wachsen — dann muss die Website mitwachsen können
Faustregel: Wenn Ihre Website in drei Jahren fünf zusätzliche Kunden bringt, hat sie sich bereits amortisiert. Für die meisten Betriebe ist das keine Herausforderung.
Sechs typische Preisfallen
Diese Fallen sehen wir in der Praxis immer wieder:
1. Der Lockangebot-Trick
„Website ab 199 €!” Was dann kommt, ist ein Template mit ausgetauschten Textblöcken. Kein individuelles Design, keine SEO, kein Admin-Panel. Nachträglich alles nachbestellen kostet dann doppelt so viel wie ein normales Angebot.
2. Der Wartungsvertrag mit Fußfessel
„Website nur 500 €, plus 89 €/Monat Betreuung.” Nach 3 Jahren: 3.700 € gezahlt — plus keine Möglichkeit rauszukommen, ohne die Website zu verlieren. Immer prüfen: Wem gehört die Website? Kann ich jederzeit kündigen und mitnehmen?
3. Der Baukasten-getarnte Baukasten
Manche „Agenturen” verkaufen einen Wix- oder WordPress-Baukasten für 2.500 €, den sie in 4 Stunden zusammengeklickt haben. Immer fragen: Was ist die technische Basis? Custom-Build oder Template?
4. Versteckte Extras
Angebot 1.200 €. Nach Vertragsabschluss: „Kontaktformular +200 €, Google Maps +150 €, Datenschutztext +180 €, Impressum-Rechtscheck +150 €.” Am Ende sind Sie bei 2.000 € — ohne dass sich der Umfang geändert hat. Immer VORHER klären: Was ist alles drin?
5. Der SEO-Aufpreis
„Optional: SEO-Optimierung für 800 €.” Aber ohne Grundlagen-SEO ist Ihre Website in Google unsichtbar. Grundlagen-SEO (Meta-Tags, saubere Struktur, Ladezeit, mobil-optimiert) MUSS bei jedem seriösen Anbieter im Grundpreis dabei sein.
6. Die Ewig-Betreuung
„Ihre Website läuft nur mit unserem Wartungsvertrag.” Nein. Eine sauber gebaute Website läuft auch ohne monatliche Wartung. Wartung ist sinnvoll, aber nicht zwingend.
Wie erkennt man seriöse Angebote?
Fünf klare Zeichen:
1. Der Anbieter fragt zuerst. Vor dem Angebot: Was macht Ihr Betrieb? Wen wollen Sie ansprechen? Was ist Ihnen wichtig? Wer sofort ein Angebot ohne Rückfragen rausschickt, macht Templates, keine individuellen Sites.
2. Das Angebot ist konkret. Kein „Individuelles Webdesign nach Absprache — 2.500 €”. Sondern: „Startseite, 4 Unterseiten (Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt), Kontaktformular, Google Maps, DSGVO-konformes Impressum, mobil-optimiert, Hosting-Setup — 2.500 € einmalig, zwei Feedback-Runden inklusive.”
3. Die Website gehört Ihnen — nachweislich. Fragen Sie: „Bekomme ich alle Zugänge? Kann ich zu einem anderen Anbieter wechseln, wenn ich das will?” Wenn die Antwort schwammig wird, ist Vorsicht angesagt.
4. Referenzen sind sichtbar und echt. Ein seriöser Anbieter hat Beispiele bestehender Kundenwebsites. Klicken Sie drauf. Funktionieren sie? Laden sie schnell? Sind sie mobil brauchbar?
5. Ehrliche Beratung, nicht Verkauf. Wenn der Anbieter Ihnen ehrlich sagt „Für Ihren Fall reicht ein Onepager, brauchen Sie keine 4.000-€-Website” — das ist ein gutes Zeichen. Wenn er alles möglichst teuer verkaufen will, ein schlechtes.
Fazit
Eine gute Firmenwebsite in Österreich kostet einmalig zwischen 800 und 3.500 €, plus rund 15 bis 30 € pro Monat laufend. Die genaue Zahl hängt davon ab, was Sie brauchen — nicht davon, was der Anbieter Ihnen verkaufen will.
Das Wichtigste vor der Auftragserteilung:
- Klären Sie den Umfang so konkret wie möglich (Seitenzahl, Funktionen, wer schreibt die Texte?)
- Vergleichen Sie mindestens drei Angebote — aber nicht nur den Preis, sondern was drinsteckt
- Fragen Sie nach Referenzen und schauen Sie sich diese wirklich an
- Achten Sie auf laufende Kosten — die machen über 5 Jahre oft mehr aus als die Erstellung
- Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl — wenn der Anbieter ehrlich wirkt, ist er’s meistens
Und noch etwas: Die günstigste Website ist nicht immer die beste. Aber die teuerste auch nicht. Am wichtigsten ist, dass sie zu Ihrem Betrieb passt — und dass sie den Besucher aus einem Interessenten in einen Anrufer verwandelt.
Wenn Sie wissen möchten, was eine Website für Ihren Betrieb konkret kosten würde, erstellen wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich ein individuelles Angebot. Ein kurzer Satz zu Ihrem Betrieb reicht — Antwort kommt innerhalb von 24 Stunden. Zum Kontaktformular oder direkt zum ausführlichen Briefing-Fragebogen mit 15 Fragen (~5 Minuten), wenn Sie schon konkrete Vorstellungen haben.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine einfache Website in Österreich?
Eine einfache Firmenwebsite mit vier bis fünf Seiten liegt typischerweise zwischen 800 und 2.000 € einmalig, plus etwa 200 bis 300 € pro Jahr für Hosting und Domain. Für Handwerker und kleine Dienstleister meist die richtige Kategorie.
Was kostet eine Website mit Onlineshop?
Ein einfacher Shop mit bis zu 50 Produkten startet bei etwa 3.000 € einmalig, plus 30 bis 100 € monatlich (Hosting, Shop-Software, Zahlungsdienstleister). Größere Shops mit vielen Produkten, Filterfunktionen und individuellem Design können 8.000 € und mehr kosten.
Wie viel kostet Hosting in Österreich?
Für eine kleine Firmenwebsite reichen 3 bis 10 € pro Monat. Anbieter wie Hostinger, All-Inkl oder World4You bieten passende Pakete. Bei größeren Websites oder Shops kann Hosting 20 bis 50 € pro Monat kosten.
Kann ich eine Website selbst erstellen?
Ja, technisch geht das mit Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace. Realistisch brauchen Sie 30 bis 100 Stunden Ihrer Arbeitszeit — und das Ergebnis wirkt oft schnell wie tausend andere Baukasten-Websites. Für viele Betriebe ist die Zeit-Ersparnis den Aufpreis für eine professionelle Website wert.
Was ist der Unterschied zwischen Onepager und Firmenwebsite?
Ein Onepager ist eine einzige lange Seite, die man scrollt. Eine Firmenwebsite hat mehrere Unterseiten mit Menü. Onepager passen für einfache Angebote (Ein-Personen-Betrieb, klare Kernleistung), Firmenwebsites für alles mit mehr Leistungen und Wachstumspotenzial.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Von Auftrag bis Live-Gang typisch 2 bis 4 Wochen. Der reine Bau dauert 10 bis 14 Werktage, dazu kommen Feedback-Runden und die Zeit, die Sie brauchen, um Texte und Bilder zu liefern.
Muss ich für Wartung monatlich zahlen?
Nein, das ist Vereinbarungssache. Eine sauber gebaute Website läuft auch ohne monatliche Wartung. Wartung ist sinnvoll, wenn Sie regelmäßig Änderungen brauchen und diese nicht selbst über ein Admin-Panel machen wollen.
Was kostet Google-Optimierung (SEO)?
Grundlagen-SEO (saubere Struktur, Meta-Tags, Ladezeit) sollte bei jedem seriösen Anbieter im Website-Preis enthalten sein. Erweiterte SEO-Betreuung mit Keyword-Recherche und Content-Strategie kostet monatlich 200 bis 800 €.
Was ist ein Admin-Panel und brauche ich das?
Ein Admin-Panel ist ein Login-Bereich, in dem Sie selbst Texte, Bilder und Kontaktdaten pflegen können — ohne HTML-Kenntnisse, ähnlich wie in einem E-Mail-Programm. Sinnvoll, wenn Sie regelmäßig Änderungen brauchen. Sonst zahlen Sie langfristig deutlich mehr für Anbieter-Wartung.
Wer trägt die Verantwortung für Impressum und Datenschutz?
Rechtlich immer der Betreiber der Website — also Sie. Ein guter Anbieter liefert Vorlagen, weist aber darauf hin, dass diese vor Live-Gang von der WKO oder einem Fachanwalt geprüft werden sollten. Bei einem Onlineshop ist Rechtsberatung fast immer notwendig.
Bin ich an einen langfristigen Vertrag gebunden?
Bei seriösen Anbietern nein. Die Erstellung ist einmalig, danach zahlen Sie nur für laufende Kosten (Hosting, Domain, optional Pflege). Wenn Ihnen jemand einen mehrjährigen Vertrag vorlegt, den Sie nicht kündigen können — Finger weg.
Was passiert, wenn ich meinen Anbieter wechseln will?
Bei einer sauber gebauten Website: alles kein Problem. Sie bekommen alle Dateien, den Datenbank-Export und die Zugänge — jeder andere Entwickler kann direkt weiterarbeiten. Bei Baukasten-Websites (Wix, Squarespace) ist der Wechsel oft nur mit komplettem Neubau möglich.